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Die perfekte Wurfkiste: bauen & einrichten

🕐 8 Min. Lesezeit·Aktualisiert 10. Juli 2026

Die Wurfkiste ist das Zuhause der ersten, entscheidenden Lebenswochen. Sie muss sicher, warm, hygienisch und groß genug sein — und rechtzeitig bereitstehen, damit sich die Mutter eingewöhnt und sie als sicheres Nest annimmt. Dieser Ratgeber zeigt dir, worauf es bei Größe, Sicherheit, Wärme und Hygiene ankommt.

Die richtige Größe & der beste Standort

Die Kiste sollte so groß sein, dass die Mutter sich vollständig ausgestreckt hinlegen kann und Platz für alle Welpen bleibt — aber nicht so riesig, dass sich Welpen verkriechen und auskühlen. Als Faustregel gilt: etwas mehr als die Körperlänge der Hündin in jede Richtung.

Der Standort ist ruhig, warm, zugfrei und für dich gut zugänglich — abseits von Durchgangsverkehr, aber nicht isoliert, damit die Hündin Anschluss an die Familie behält. Stell die Kiste ein bis zwei Wochen vor dem Termin auf, damit sich die Hündin daran gewöhnt.

Welpenschutzrand & Sicherheit

Ein umlaufender Welpenschutzrand (Ferkelschutzstange) ist eine der wichtigsten Sicherheitsvorkehrungen: Er schafft entlang der Wände einen Freiraum, in den sich Welpen zurückziehen können, sodass die Mutter sie nicht versehentlich an der Wand erdrückt, wenn sie sich hinlegt.

Die Wände sollten hoch genug sein, dass Welpen in den ersten Wochen nicht herausfallen, aber überstiegbar für die Mutter. Später hilft ein herausnehmbares oder abklappbares Element, wenn die Welpen mobiler werden und die Kiste erkunden wollen.

Wärmemanagement richtig lösen

Neugeborene können ihre Temperatur nicht selbst regulieren — Wärme ist überlebenswichtig, aber Überhitzung ebenso gefährlich. Die Lösung ist ein Wärmegefälle: Eine Wärmequelle (z. B. Wärmelampe oder Heizplatte) erwärmt einen Bereich, während die Welpen sich bei Bedarf in einen kühleren Teil zurückziehen können.

So regulieren sich die Welpen selbst. Kontrolliere regelmäßig, dass es weder zu heiß noch zu kalt ist, und besprich konkrete Temperatur-Richtwerte mit deinem Tierarzt — sie sinken mit zunehmendem Alter der Welpen.

Der richtige Untergrund

Der Boden muss rutschfest und saugfähig sein. Griffige, waschbare Einlagen (etwa spezielle Wurfkisten-Vlies-Unterlagen) geben den Welpen Halt — das beugt Spreizbeinigkeit und Fehlstellungen der Gelenke vor, die auf glattem Untergrund entstehen können. Rutschige Böden sind ein echtes Gesundheitsrisiko.

Hygiene ohne Kompromisse

  • Leicht zu reinigende, abwaschbare Materialien wählen — Holz gut versiegeln oder auf Kunststoff setzen.
  • Einlagen regelmäßig wechseln und die Kiste trocken und sauber halten.
  • Vor Bezug gründlich reinigen, desinfizieren und vollständig trocknen lassen.
  • Bei größeren Würfen häufiger reinigen — Feuchtigkeit und Keime sind der größte Feind kleiner Welpen.

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Häufige Fragen

Wann sollte die Wurfkiste bereitstehen?
Ein bis zwei Wochen vor dem errechneten Termin, damit sich die Hündin an den Ort gewöhnt und ihn als sicheres Nest annimmt. Eine fremde Kiste kurz vor der Geburt lehnen manche Hündinnen ab.
Wozu dient der Welpenschutzrand?
Er schafft einen Freiraum an der Wand, in den sich Welpen zurückziehen können — so werden sie nicht versehentlich von der sich hinlegenden Mutter erdrückt.
Wie warm muss es in der Wurfkiste sein?
Neugeborene brauchen es deutlich wärmer als erwachsene Hunde. Wichtig ist ein Wärmegefälle, damit sich die Welpen bei Bedarf auch kühler legen können. Die Richtwerte sinken mit dem Alter — besprich sie mit dem Tierarzt.
Warum ist der Untergrund so wichtig?
Ein rutschiger Boden kann bei Welpen zu Spreizbeinigkeit und Gelenkfehlstellungen führen. Griffige, saugfähige Einlagen geben Halt und halten die Kiste hygienisch.

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